Wer wir sind und was wir wollen

Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt: „Der Mensch plant und das Leben kommt ihm dazwischen“. Krankheit, Krebs wird nicht geplant und kommt uns trotzdem dazwischen. Plötzlich stehen wir vor der Diagnose Krebs und denken, dass uns jemand den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Dass die Diagnose Krebs nicht zwangsweise Siechtum und Tod bedeuten muss, weiß man. Trotzdem - gilt das auch für mich? Und was kommt da auf mich zu an Operation, Chemo, Bestrahlung?

 

Das medizinische Angebot bewegt sich heute auf hohem Niveau. Ärzte, Pflegepersonal, Ernährungsberater, psychologische Betreuung, Seelsorge leisten eine hervorragende Arbeit. Gleichwohl orientieren sich Betroffene und Angehörige gerne auch an Menschen, die die Krankheit selbst erfahren haben, die in der einen oder anderen Form einen Weg gefunden haben mit ihr umzugehen, bis hin zu einem wieder selbstbestimmten Leben, mit Einschränkungen vielleicht, aber doch wieder mit Lebensfreude.

 

Die Selbsthilfegruppe „Krebs der oberen Verdauungsorgane “ hat es sich zum Ziel gesetzt, Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Betroffenen und Angehörigen zu organisieren und eine Plattform für vielfältige Aktivitäten bereit zu stellen, um so einen Beitrag zum „Meistern“ der Krankheit zu leisten. Im Kern geht  es um die sogenannte Patientenkompetenz, also um die Frage, was kann der Patient selbst zu seiner Genesung beitragen.

 

Auf dieser Home-Page finden Sie vielfältige Informationen zum Thema. Sie können sich auch immer persönlich an mich wenden oder unsere Ernährungsberaterin Frau Paul kontaktieren.

 

Immer wieder stehen uns Ärzte, Ernährungsberater und andere Vertreter der Heilberufe zur Verfügung. Es besteht also immer wieder die Gelegenheit persönliche Fragen zu stellen, für die im ärztlichen Alltag oft keine Zeit bleibt.

 

Besonderer Beliebtheit erfreut sich unser Kochkurs, den wir einmal im Jahr in der Küche des Bayer Kasinos und einmal in der Lehrküche des Physio-Centrums MEDILEV durchführen. Hier ist eine Anmeldung wegen der begrenzten Zahl an Sitzplätzen notwendig.

 

Für die Selbsthilfegruppe 

Wolfgang Ahrens